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Impfempfehlungen für Hunde

Vmed-Infos: 27/10/2009 - 20:24:02 durch

Vmed-Infos Nach den Deutschen Impfempfehlungen für die Kleintierpraxis sollten Hunde in Deutschland grundsätzlich gegen Staupe,
Parvovirose, Hepatitis contagiosa canis (HCC), Leptospirose und Tollwut geimpft werden (Pflichtimpfungen).
Individuell können je nach regionalen Gegebenheiten und/oder Haltungsbedingungen noch weitere Impfungen
wie z.B. gegen Canines Parainfluenzavirus 1, Canines Herpesvirus (CHV-1), Coronavirus, Bordetella bronchiseptica,
Borrelia burgdorferi sensu lato, Babesia canis sowie gegen Dermatophyten und Mikrosporidien ratsam sein (Wahlimpfungen).

Die Firma Intervet empfiehlt entsprechend den Deutschen Impfempfehlungen für die Kleintierpraxis folgendes Impfschema:

 

Frühimmunisierung

Grundimmunisierung

Wiederholungs-impfungen

Krankheit

ab 3 Wo

ab 4
Wo

ab 8 Wo

ab 12 Wo

ab 16 Wo *

ab 15 Mo *

1/2 -1/1-jährlich

Alle 3Jahre

Pflichtimpfung

        

Staupe

 

X

X

X

X

X

 

X

HCC

  

X

X

 

X

 

X

Parvo

 

X

X

X

X

X

 

X

Tollwut

   

X

X

X

 

X

Leptospirose

  

X

X

 

X

X

 

Wahlimpfung

        

B. bronchiseptica/Infekt. Tracheo-bronchitis

X

     

X

 
(*: Über die Zulassung hinausgehende Impfempfehlung des StIKo-Vet)

Quelle: intervet.de, Stand 16.09.2009


Updates zu diesem Artikel:


3 Jahres Impfung

07/02/2012 - 12:01:38 durch Sabrina

Für alle, die generell eine 3 Jahresimpfung vorziehen:

Von Nobivac gibt es die SHP Impfung mit einem Wirkintervall von 3 Jahren.

(wer unsicher ist, ob er überhaupt impfen soll, kann auch eine Titerbestimmung vornehmen lassen und dann quasi bei Bedarf impfen - dies ist jedem selber überlassen, aber daran denken, dass für Reisen Impfungen Pflicht sind - variiert je nach Land, hier zuvor informieren)

Hier der Link zum Impfstoff mit Erklärung (evtl. zur Vorlage beim TA):
http://www.pharmazie.com/graphic/A/22/8-20122.pdf

Und hier habe ich in einem Forum eine Liste entdeckt, mit Tierärzten, welche diesen Impfstoff verwenden bzw. auch/oder die 3 Jahres Tollwutimpfung:
http://www.chihuahua.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=2307

Bitte bei den Impfstoffen auch die Nebenwirkungen lesen, Durchfall/Erbrechen/Lethargie etc. können auftreten und u.U. mehrere Tage anhalten, bis sie abklingen - evtl. vor einer Impfung Rat beim Tierarzt holen, vor allem, wenn der Hund bereits zuvor Reaktionen gezeigt hat!


Leishmaniose Impfung

22/06/2012 - 00:15:47 durch Sabrina

Seit neuestem gibt es eine Impfung gegen Leishmaniose:

http://www.eurotierklinik.es/leishmanioseimpfung.html

Weitere, tiefergehende Infos werden wir im Forum unter "Gesundheit/Krankheiten" noch ausführlicher behandeln, sobald wir diese erhalten haben - also, noch etwas Geduld :)


Borreliose - Impfung

17/04/2013 - 21:09:43 durch Sabrina

Bezüglich der Borreliose Impfung ist diese Tierarztmeinung sicher lesenswert:

http://www.dr-frangipani.de/impfungen/borrliose-impfung


NEUES zu den Impfempfehlungen!

01/06/2013 - 15:05:14 durch Sabrina

Lest mal hier rein, da sind die neuen Empfehlungen der WSAVA für Welpenimpfungen:

http://lobitoazul.wordpress.com/2013/05/17/neue-wsava-richtlinie-fur-die-welpenimpfung/


Impfungen können Hunde krank machen....

18/11/2013 - 01:09:00 durch Sabrina

Es gibt seit längerem mehrere Aussagen, unter anderem vom Canine Health Concern, dass viele Impfungen Hunde (und Katzen) auch krank machen können. Zu nennen wären hierbei die negativen Impffolgen, wie Impfnekrosen, Impfsarkom bei Katzen, Haarausfall an der Einstichstelle oder Farbveränderungen des Fells, Durchfall, Vaskulitis (Entzündung der feinen Blutgefäße), Epilepsie.... um nur einige zu nennen.

Das heißt nicht, dass diese oder andere Impfreaktionen sofort (bis zu 3 Tage) nach der Impfung auftreten, teils dauert es ein paar Wochen, weshalb es oft auch schwer ist, diese Reaktionen der Impfung zuzuordnen. Ebensowenig heißt dies, dass Reaktionen immer auftreten. Teilweise werden Hunde jährlich geimpft, ohne Probleme....

Wer unsicher ist oder einfach seinem Hund keine jährlichen Impfungen zumuten möchte oder kann, weil der Hund krank ist oder schon einmal auf eine Impfung reagiert hat (man weiß inzwischen, dass Impfstoffe einen Schutz über einen Zeitraum von mindestens 3-7 Jahren aufrecht erhalten, je nach Stoff), kann folgendes tun:
- nur gesunde Tiere sollten geimpft werden und der Tierarzt das Tier auch entsprechend ausführlich untersuchen
- Bei Welpen können per Blutuntersuchung die maternalen Antikörper bestimmt und dadurch die ungefähre Zeit für eine optimale Impfung errechnet werden (hierfür Tierarzt und eventuell Labor befragen), wenn also der sog. Nestschutz verschwunden ist. Etwa 3 Wochen nach der Impfung kann man eine Titerbestimmung vornehmen lassen, um zu sehen, ob Antikörper gebildet wurden

Impfkritiker empfehlen für eine einzige Grundimmunisierungsimpfung beim Welpen eine Kombination aus Staupe und Parvovirose - Tollwut ebenfalls. So werden mehrere Grundimmunisierungen vermieden.

- Jährliche Titerbestimmung, um zu sehen, ob eine Impfung wirklich nötig ist

Bei der Tollwutimpfung ist empfehlenswert auf diese NICHT zu verzichten, sondern die 3jährige Impfung zu nutzen und darauf achten, dass diese auch wirklich als 3jährige in den Impfpass eingetragen wird.

Impfkritiker oder allgemein alle, die sich kritisch damit auseinandersetzen, finden bei dem Cancine Health Concern http://www.canine-health-concern.org.uk/ vielfältige Informationen.
Dazu gibt es auch entsprechende Impfkritische Literatur.

Wir sind nicht gegen Impfungen - nur um dies zu betonen - sondern einfach nur dagegen, sinnlos oder zu viel zu impfen. Keiner möchte, dass ein Hund krank wird, weil er nicht geimpft wurde - dennoch und vor allem aufgrund der gehäuften Vorfälle von Impfreaktionen sollte man sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen und dann entscheiden, wie und was man impfen möchte.Update


Update

11/03/2014 - 20:36:47 durch Admin


Der Weltverband der Kleintierärzte WSAVA hat eine neue Richtlinie für die Impfung von Hundewelpen verfasst (Original-PDF). Wichtigste Aussage: Die regelmäßig durchgeführten „Auffrischimpfungen“ gegen SHP (Staupe-Hepatitis-Parvo) erhöhen den Schutz der Impfung nicht.



Grundsätzlich wird empfohlen, alle Welpen gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose zu impfen. In Ländern mit Tollwutvorkommen sollte die Tollwutimpfung ebenfalls zum Standardprogramm für Welpen gehören.

Die letzte Welpenimpfung sollte im Alter von 14 bis 16 Wochen (nicht früher) erfolgen. Anschließend sollte für 98 Prozent der geimpften Welpen ein jahrelanger, wenn nicht lebenslänglicher Schutz bestehen.

Der Weltverband empfiehlt dann noch eine Auffrischimpfung 12 Monate nach Abschluss der ersten Impfganges. Hier geht es nur darum die Hunde aufzufangen, die beim ersten Impfgang „durchgefallen“ sind. Bei einem immunen Hund seien weitere Auffrischimpfungen unnütz und wirkungslos.

Ausdrücklich wird empfohlen, so wenig Impfungen als möglich zu geben, um den Körper der Tiere nicht unnötig zu belasten. Mit Titertests (Blutabnahme und Antiköperbestimmung) lässt sich feststellen, ob der Hund immun ist, auch die Notwendigkeit der Auffrischimpfung nach 12 Monaten ließe sich darüber bestimmen.


Quelle: http://www.tierischinformiert.de/neue-richtlinie-fur-welpenimpfung-auffrischimpfungen-bei-immunen-hunden-unnutz/
Quelle Original: http://www.wsava.org/sites/default/files/New%20Puppy%20Owner%20Vaccination%20Guidelines%20May%202013_0.pdf