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Impfstoffe verschiedener Hersteller & Erklärung

Vmed-Infos: 09/05/2009 - 19:47:00 durch

Vmed-Infos Rabisin
Merial
Tollwut (Dreijahresintervall)

Eurican L
Merial
Leptospirose

Eurican LT
Merial
Leptospirose/Tollwut (3 Jahre)

Eurican P
Merial
Parvovirose

Canimed SH + L
Merial
Staupe, Hepatitis, Leptospirose

Eurican SHP
Merial
Staupe, Hepatitis, Parvovirose

Eurican SHPLT
Merial
Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Letospirose Tollwut

Eurican SHPL
Merial
Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose

Eurican SHPPi2L
Merial
Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose

Eurican SHPPI + LT
Merial
Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose, Tollwut

Merilym*
Merial
Borreliose

Enduracell 8
Pfizer
Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Influenza 2, Leptospirose, Tollwut

Enduracell Lepto-T
Pfizer
Leptospirose, Tollwut

Enduracell T
Pfizer
Tollwut (Dreijahresintervall)

Vanguard 7
Pfizer
Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Parainfluenza-2, Leptospirose

Vanguard CPV
Pfizer
Parvovirose

Rabdomun
Essex
Tollwut (Dreijahresintervall)

Epivax LT
Essex
Leptospirose, Tollwut

Epivax SHPP + L
Essex
Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose

Epivax SHPP + LT
Essex
Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten,Leptospirose,Tollwut

Intrac
Essex
Zwingerhusten (Bodetella)

Nobivac BP Bi
Intervet
Bordetella, Parainfluenza 2

Nobivac Lepto
Intervet
Leptospirose

Nobivac LT
Intervet
Leptospirose, Tollwut

Nobivac Parvo
Intervet
Parvovirose

Nobivac Puppy SP
Intervet
Staupe, Parvovirose

Nobivac SH + L
Intervet
Staupe, Hepatitis, Leptospirose

Nobivac SHP
Intervet
Staupe, Hepatitis, Parvovirose

Nobivac SHP + LT
Intervet
Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose, Tollwut

Nobivac SHPPi
Intervet
Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten

Nobivac
Intervet
Tollwut (Dreijahresintervall)

Virbagen canis L
Virbac
Leptospirose

Virbagen canis LT
Virbac
Leptospirose, Tollwut

Virbagen SHA2/L
Virbac
Staupe, Hepatitis, Leptospirose

Virbagen Puppy 2 b
Virbac
Parvovirose

Virbagen canis SHAP/L
Virbac
Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose

Virbagen SHAPPI/LT
Virbac
Staupe, Hepatitis,Parvovirose, Parainfluenza-2, Leptospirose,Tollwut

Virbagen SHAP
Virbac
Staupe, Hepatitis, Parvovirose

Virbagen SHA/L
Virbac
Staupe, Hepatitis, Leptospirose

Virbagen T
Virbac
Tollwut (2 bis 3 Jahre)

Virbagen SHAPPi/LT
Virbac
Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Parainfluenza-2, Leptospirose, Tollwut

Virbagen Parvo
Virbac
Parvovirose

Canigen Puppy 2 b
Virbac
Parvovirose

Quantum DA2PPi/CvL
Essex
Staupe,Hepatitis,Parvovirose, Parainfluenza2, Coronavirus,Leptospirose


 
*In diesem Impfstoff der Firma Merial “Merilym”, sind in einer Dosis 0,6 mg  Aluminiumhydroxid und inaktivierte Spirochäten der Gattung Borrelia burgborferi sensu stricto enthalten.

Dohyrab plus (Tollwut), Fort Dodge -  Zulassung erloschen


                                                                      Zur Borreliose-Impfung


Die bekanntesten Borrelienstämme sind:

Borrelia burgdorferi afzelii
Borrelia burgdorferi garinii
Borrelia burgdorferi valaisiana
Borrelia burgdorferi sensu stricto

Bei einer Studie am Bodensee, waren bei den Zecken folgende Stämme vorhanden:

83 % Borrelia b. valaisiana
72 % Borrelia b. garinii
5,5  % Borrelia b. afzelii
Borrellia burgdorferi sensu stricto war nicht vorhanden!
(es gab aber Mischinfektionen in Zecken mit 2 oder 3 Borrelienstämmen zu  72 %)

In einer weiteren Studie wurde festgestellt, dass die Zecken mit folgenden Stämmen infiziert waren.

Borrelia b. s. s. 11 %
Borellia b. garinii 58 %
Borellia b. afzelii 28 %
Borellia b. garinii und afzelii 3 %
(unter Vorbehalt mit einer Dunkelziffer von 1:10)
(Quelle1)
Daher ist dieser Impfstoff nur gegen den selteneren Borrelienstamm Borrelia burgdorferi sensu stricto  (11%) wirksam. Ob die anderen Stämme hier mit abgedeckt sind, ist fraglich.

In den USA ergaben Untersuchungen in der “Cornell University Vet”, dass die untersuchten Hunde zu 56 % Antikörper gegen die Vaccine und 32 % Antikörper gegen die Vaccine und gegen Borrelien hatten. Das bedeutet, dass über die Hälfte der geimpften Hunde die Borreliose durch die Impfung bekommen hatte und ca. ein Drittel hatte sie trotz der Impfung. Hierfür wird eine molekulare Mimikry verantwortlich gemacht, welche dazu führt, dass sich die gebildeten Antikörper gegen körpereigene Strukturen richten. Es muss also sicher gestellt sein, dass die zu impfenden Tiere früher keine Borrelioseinfektion durchgemacht haben! Ein in der USA zugelassener Humanimpfstoff gegen Lyme-Borreliose wurde inzwischen wieder vom Markt genommen, da er starke Nebenwirkungen hervorgerufen hatte.

Die Firma Merial beschreibt unter Gegenanzeigen:

Hunde mit früherer klinischer Erkrankung an Borreliose sollten von der Impfung ausgenommen werden, da ein Schutz vor möglichen Rezidiven (wiederkehrende Erkrankung) nicht erwartet werden kann

 
Zur Forschung:

 
In einer Veröffentlichung der Universität Hohenheim ist folgendes zu lesen:

Bei Beobachtungen In Kenia und USA zeigte sich, dass eine “Wespenart”, die auch in Deutschland bekannt ist, hauptsächlich Zecken vertilgt. Diese für den Menschen völlig ungefährliche Wespe könnte auch hier in Deutschland/Europa zur Bekämpfung der Zecken eingesetzt werden. Diese Wespe nutzt die Zecken als Brutkasten um ihre Eier abzulegen.

Prof. Dr. Ute Mackenstedt und Prof. Dr. Johannes Steidle, Universität Hohenheim, leiten ein Forschungsprojekt mit anderen natürlichen Zeckenfeinden. Mit Pathogenen wie Pilze, die über die Atemwege in die Zecke eindringen und auch mit Würmern, deren Larven die Zecken aufbrechen und mit der bereits erwähnten Wespenart wird geforscht.  Die Pathogene werden im Landesgesundheitsamt BW gezüchtet und erste Tests auf Praxistauglichkeit werden zusammen mit der Unviversiät Hohenheim/Parasitologie erfolgen. Diese Mini-Wespen sind für den Menschen vollkommen ungefährlich.

Hoffen wir, dass es den Zecken durch “natürliche Feinde” bald  an den Kragen geht.

 


           
Nochmal zur Tollwut-Impfung
 

Bis vor ca. einem Jahr war ein einjähriger Wiederholungsintervall der Tollwutimpfung für Hunde und Katzen in Deutschland angegeben. Das BMVEL, (Bundesministerium für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz), hat mit Datum vom 20. 12. 2005 die deutsche Tollwutverordnung geändert und den europäischen Gesetzen angepasst. (Im Bundesgesetzblatt Jahrgang 2005, Teil I, Nr 74, ausgegeben zu Bonn am 23. Dezember 2005, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Horst Seehofer, nachzulesen). Statt des pauschal angegebenen, einjährigen Impfintervalls, sind nun die Angaben des Herstellers für den Wiederholungsintervall ausschlaggebend. Diese Änderung betrifft immerhin die Besitzer von einigen Millionen Hunden und Katzen.


Das Paul-Ehrlich-Institut (Impfstoffe/Impfsera), Karin Duchow, gab im Frühjahr 2006 folgende Auskunft:
"Bis auf weiteres gelten die für Deutschland in den Packungsbeilagen genannten Wiederholungsimpftermine, die entsprechend der alten Version der Tollwut-VO die 12-monatige Revakzination vorsehen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass es innerhalb relativ kurzer Zeit zu einer Änderung dieser Vorgaben kommen wird, da hier bei Vorlage der entsprechenden Daten entgegen häufiger Vorstellungen keine aufwändige Neuzulassung der Produkte erforderlich ist, sondern lediglich eine Änderungsanzeige beim Paul-Ehrlich-Institut von Seiten der pharmazeutischen Unternehmer erfolgen muss."....


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