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Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense)

Tiersanka Infothek

Rubrik Phytotherapie

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(30/10/2009 - 17:31:07)

Quelle: www.tiersanka.de

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Wegen seines hohen Anteils an Kieselsäure wird der Ackerschachtelhalm zur Stärkung des Bindegewebes, des Haarkleids und der Krallen eingesetzt. Außerdem enthält er besonders viele Mineralien, insbesondere Kaliumsalze, sowie Flavonoide und Saponine, die seine diuretische Wirkung erklären. Einsatzgebiete sind Entzündungen der Harnwege, insbesondere welche mit Blutungen, bei Harngries, bei Gelenkserkrankungen, beim Kognitiven Dysfunktionssyndrom, bei Ödemen und zur Wundheilung. Bei der Behandlung der Harnwege sollten Kräuter mit reizmildernder Wirkung, z. B. Eibisch oder Wegerich zusätzlich gegeben werden. Bei Arthritis oder Arthrose sollten zusätzlich Glucosamine gegeben werden. Benutzt werden die oberirdischen Teile.

Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei Herzerkrankungen, erhöhtem Blutdruck oder Ödemen, die auf unzureichende Herz- oder Nierentätigkeit zurückzuführen sind, oder bei Nierensteinen, die Silica enthalten.

Dosierung:
(KM = Körpermasse)
Trockenkraut: 1-2 g/10 kg KM/Tag
Absud: 50 ml/10 kg KM/3 x täglich
Tinktur: 1 ml/10 kg KM/Tag
Äußerlich als Kompresse