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Massnahmen bei einer Vergiftung

Tiernotdienst: 01/11/2009 - 14:58:49 durch

Tiernotdienst Erste Massnahmen bei Vergiftungen:

Versuchen Sie bitte nur im äußersten Notfall den Hund selber zu behandeln. Suchen Sie bei ersten Anzeichen oder auch nur bei Verdacht auf eine Vergiftung SOFORT einen Tierarzt auf!

Nur innerhalb der ersten 30 Minuten bis max. 60 Minuten, allerhöchstens 2 Stunden, kann die Giftaufnahme im Körper mit Hilfe von Abführmitteln, Brechmitteln, Magenspülungen,  oder evtl. auch durch die Gabe von Kohletabletten verringert werden.

Der Hund sollte aber so schnell wie möglich zum Tierarzt gebracht werden. Ist der Weg zum nächsten Tierarzt zu weit, sollte man versuchen, möglichst nach telefonischer Absprache mit einem Tierarzt, durch zwangsweises Eingeben von konzentrierter Kochsalzlösung (1 Esslöffel Salz auf 100 ml Wasser) das Erbrechen des Hundes selbst auszulösen, oder aber durch gewaltsames Einflössen von Öl (Speiseöl, Rizinusöl, Paraffinöl) den Hund zum Erbrechen bringen.

Hinweis: Öl ist nicht bei allen Vergiftungen einsetzbar, denn zum Teil fördert es sogar noch die Aufnahme der Giftstoffe. Wenn sie sich nicht sicher sind, welche Stoffe ihr Hund verschluckt hat, dann lieber kein Öl eingeben und die Salzlösung benutzen.

Ein Erbrechen hat natürlich auch nur bis zu etwa 2 Stunden nach der Giftaufnahme Sinn, denn noch im Magen liegende Giftreste sollen dadurch heraus befördert werden. Ist dieser Zeitpunkt verstrichen, so zeigt das künstliches Erbrechen wenig oder gar kein Erfolg.

Bei Säuren oder Laugen darf kein Erbrechen ausgelöst werden, da sonst die Gefahr einer erneuten Verätzung der Speiseröhre besteht. In diesem Fall für reichlich Trinkwasserzufuhr sorgen, damit ein Verdünnungseffekt eintreten kann.

Keine Ölanwendung bei:
Phosphorvergiftung: Kann z.B. durch sogenannte Phosphoreier ausgelöst werden, oder durch A/kylphosphaten (Phosphorsäureester), wie z.B. E 605.

Mefa/dehyd: Schneckenbekämpfungsmittel (z.B. ,,Schneckentod"), oder auch Trockenspiritus für Campingkocher. Hier sollte man dann Kohletabletten geben. Die Kohle nimmt die meisten Gifte in sich auf und schadet dem Hund nicht. Weiterhin sollte man dem Hund reichlich zu trinken geben. Wasser hat einen verdünnenden Effekt und wirkt, wenn der Hund daraufhin erbricht, fast wie eine Magenspülung. Ausserdem beugt es einer inneren Austrocknung vor.

Quelle:http://home.arcor.de/jubfischer/html/vergiftungen.html


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