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Würmer im Kot

Tiersanka-News: 08/04/2013 - 01:52:08 durch

Tiersanka-News Weil es immer wieder zum Thema wird:
Entwurmen erst, wenn Kotprobe positiv getestet wird. Und dann womöglich noch homöopathisch.

Hier einmal die Fortpflanzung des gängigsten, des Spulwurmes:

Zitat:
Die Eier benötigen eine Reifezeit von 10 bis 15 Tagen, in dieser Zeit bilden sich im Ei die Larven 13. Hunde oder Nagetiere nehmen die reifen Eier mit der Nahrung auf. Am häufigsten fungieren Mäuse als paratenische Wirte. Sie können die Larven beherbergen, in ihnen findet aber keine Weiterentwicklung statt.
Frisst nun der Hund infizierte Nagetiere oder nimmt die reifen Eier auf, gelangen diese in den Darm. Die Larve 3 wandert über die Pfortader (Vena portae) in die Leber und dann in die Lunge ein, von dort gelangen sie in die Lunge und Luftröhre und werden ausgehustet oder erneut verschluckt. Die Körperwanderung dauert etwa 10 Tage. In dieser Zeit erfolgen mehrere Häutungen zur Larve 4. 25 bis 30 Tage nach der Infektion entwickelt sich im Dünndarm aus der Larve der adulte Wurm; die Weibchen produzieren unreife Eier, die über den Darm ausgeschieden werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der somatischen Wanderung (Körperwanderung), vor allem bei älteren, immunkompetenten Hunden. Hierbei wandern die Larven über die Lunge in andere Organe, werden eingekapselt und legen ein Ruhestadium ein, bei dem sie mehrere Jahre infektiös bleiben können. Bei dieser Körperwanderung kann die Milchdrüse besiedelt werden und mit einsetzendem Säugen kommt es zur Infektion der Hundewelpen über die Muttermilch. Eine weitere Infektionsmöglichkeit für Hunde ist die direkte Darminfektion mit der Larve 4, auf die das Immunsystem des Hundes nicht reagiert. Für diese transplantatorische Infektion sind vor allem säugende Hündinnen prädisponiert, die sich beim Ablecken ihrer Welpen anstecken. Bei trächtigen Hündinnen wird auch der Fötus befallen (intrauterine Infektion), die Larven wandern hierbei chemotaktisch durch verschiedene Wachstumsfaktoren (vor allem TGF-β) aktiviert über die Plazenta ein und von dort in die Leber der Feten. Nach der Geburt der Welpen wandern die Larven weiter über die Lunge und in den Darm.


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Toxocara_canis

Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, das Wurmeier nicht zwangsläufig ausgeschieden werden, ich habe selbst schon Hundekot gesehen, der mit kleinen Würmern gespickt war.
Für mich persönlich ist das schon eine lange Zeit, in der der Wurm bereits im Hundekörper Party feiert, ich mute dies meinen Hunden nicht zu. Wir entwurmen regelmäßig, und nicht mit fragwürdigen Kräutermixen ohne jegliche nachgewiesener Wirkung, sondern mit vernünftigen Entwurmungsmitteln vom TA, bevorzugt Milbemax, weil wir aus unseren Hunden keine Versuchskanninchen machen wollen. Natürlich gibt es sogenannte wurmtreibende Mittelchen, aber wurmtreibend steht nicht für Wurmtötend.


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