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Niereninsuffizienz beim Hund
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Niereninsuffizienz beim Hund

Krankheiten: 30/12/2009 - 22:34:46 durch

Krankheiten Hunde, die von Nierenversagen betroffen sind, sind nicht immer ältere Tiere - über 20% der Hunde sind erst 5 Jahre alt oder unwesentlich älter. Bei bestimmten Rassen (Dobermann, Chow-Chow, Rotti usw.) treten Nierenprobleme teilweise sogar erblich prädisponiert auf, hier bei jungen Hunden, aber das nur nebenbei.

Die Nieren ist für die Ausscheidung von harnpflichtigen Substanzen zuständig, die Rückresorption erhaltenswerter Substanzen, die Regulation des Wasser- und Elektrolythhaushaltes, die Regulation des Säure-Basen-Haushaltes und die Bildung und Inaktivierung von Hormonen.

Medizinisch wird zwischen einer akuten und einer chronischen Niereninsuffizienz unterschieden, wobei, natürlich, eine akute Erkrankung leicht zu einer chronischen werden kann. Bei einer chronischen Niereninsuffizienz treten die ersten deutlichen Symptome erst auf, wenn bereits 75% des Gewebes nicht mehr arbeitet, vorherige Anzeichen (vermehrtes Wasserlassen, Appetitmangel, vermehrtes Schlafbedürfnis usw.) sind stets dezent und nur in seltensten Fällen wird ein Nierenproblem diagnostiziert, geschweige denn überhaupt erkannt.


Nitrat ist ein Stickstoffoxidant aus einer Verbindung Stickstoff N und Sauerstoff O (NO3). Nitrat selbst ist ungiftig und kommt im Boden „natürlich“ vor. Doch um die Erträge zu erhöhen, wird dem Anbau oft zusätzlich Dünger in Form von künstlichen Nitrat (Natriumnitrat E 251) zugeführt. Dadurch erhöht sich nicht nur der Nitratgehalt im Anbau, sondern auch der N-Gehalt im Trinkwasser, der einen Grenzwert von 50mg/l nicht überschreiten sollte. Nitrat selber ist ungiftig - Nitrit jedoch ist giftig (Chemisch gesehen ist das Umwandeln von Nitrat zu Nitrit also eine Reduktion, die von der Nitratreduktase - ein in vielen Bakterien und Pilzen vorkommendes Enzym - durchgeführt wird. Nitrat reichert sich besonders in Stielen, Blattrispen und allen wasserleitenden Teilen der Pflanzen an. Pflanzen benötigen Nitrat für den Eiweißaufbau). Es ist gefäßerweiternd, blutdrucksenkend und auch an der Bildung von nitrosamine-starken Karzinogenen beteiligt. Diese haben eine krebsauslösende Wirkung. Natürliches Vitamin C und Vitamin E können die Entstehung von Nitrit hemmen, wenn sie regelmäßig gefüttert werden. Hemmen heißt hierbei aber nicht: Unterbinden.

Das in vielen Hundefuttern, zusätzlichen Futtermitteln, Leckerlis usw. enthaltene Natriumnitrit (auch: Natriumsulfat, Natriumbisulfat) wird als Konservierungsmittel genutzt, das sogenannte E 514 oder auch E 250. Ebenso wird es gerne verwendet, um Futter einzufärben - die typische "rote Fleischfarbe".

Über einen längeren Zeitraum gegeben, bzw. in einer zu hohen Dosierung kann die Niere den gebildeten Stoff Nitrit nicht abbauen, es sammelt sich im Körper an. Wir wissen bereits, dass Nitrit wiederum Ausgangsstoff für die Bildung des karzinogenen Nitrosamin (Salz der Salpetersäure) ist. Dies kann letzten Endes zu einer chronischen oder akuten Niereninsuffizienz führen, da der Hund den Stoff nicht nur über das Futter, sondern auch über sein Trinkwasser (in geringsten Mengen), als auch über die Zufütterung von Gemüse aufnimmt und man die Anzeichen zumeist erst erkennt, wie oben bemerkt, wenn ein Großteils des Gewebes bereits angegriffen bzw. zerstört ist.

Doch nicht nur Nitrate können zu einer Niereninsuffizienz führen. Hierzu möchte ich diesen Artikel empfehlen:
http://www.meine-hundewelt.de/niereninsuffizienz.html


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